Naturschutz und Tourismus spielen in unserer Region eine bedeutende Rolle. Eine intakte Natur und Landschaft sind attraktive Angebote für den Tourismus.
Ein auf Ressourceneffizienz und Klimaschutz setzender Tourismus bietet beste Voraussetzungen für eine dauerhafte regionale Wertschöpfung.
Dafür stehen wir:
- Kooperation der drei Höri-Gemeinden zur Verfolgung gemeinsamer Ziele für einen nachhaltigen Tourismus,
- Nachpflanzungen von klimaresistenten Baumarten, z.B. Ahorn, Linde, Erle zur CO2-Speicherung,
- Erhalten der Biodiversität/Artenvielfallt, v.a. der Streuobstwiesen
- Renaturierung von „Schottergärten“,
- Sicherung der guten Trinkwasserqualität und der zukunftsfähigen Wasserversorgung,
- Bereitstellen von frei verfügbaren Trinkwasserbrunnen als Aufgabe der Daseinsvorsorge.
LEVKN: Landschaftserhaltungsverbands Konstanz e.V.
Aktueller Planungsstand: 10/2025 Gaienhofen
- Schutz, Erhaltung und Entwicklung von Lebensräumen und der vielfältigen Landschaft als Lebensgrundlage und als Erholungsraum
- Schutz und Erhaltung von Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume
- Sicherung und Entwicklung der Kulturlandschaft durch nachhaltige Landbewirtschaftung unter Berücksichtigung von Naturschutzbelangen
Umdenken
Leserbrief im Südkurier vom 26.03.2026
Muss sich der SÜDKURIER zum Werbeträger für überdimensionierte Boote, Luxusyachten machen? Berichtet wurde von einer Testfahrt auf einer Say 52, 15,95 Meter lang und 4,40 Meter breit, beschrieben mit romantischem Hintergrundpanorama. Zum Glück ist in den meisten Häfen am See kein Liegeplatz für solche Boote. 80 km/h schnell, Potenzial kann bei 40 km/h auf dem See (Vorschrift zur Höchstgrenze) nicht genutzt werden. Frage, wird es auch nicht genutzt? Wo kein Richter, da kein Kläger. Es wird zwar erwähnt, dass es Bedenken gibt, Trinkwasserspeicher und Lärm, aber die Nutzung als Zweitwohnung wird nicht ausgeschlossen. Hier wäre tatsächlich bei „Wohnbooten“ eine Zweitwohnsteuer angebracht, wie bereits von verschiedenen Gemeinden am See gefordert wurde. Tempolimit am See heruntersetzen oder nur noch E-Motoren erlauben, das wäre ein Umdenken und in der jetzigen Zeit eine Alternative zu Benzinmotoren. Per Klimaschutz hat sich das Land Baden-Württemberg verpflichtet, bis zum Jahr 2040 treibhausgasneutral zu sein. Wie soll das gelingen bei ca. 13.800 Motorsportbooten am See und bei 50.000 Tonnen CO2- Ausstoß pro Jahr?
Liane Willibald, 78343 Gaienhofen
siehe auch:
LINK >>>>>>> heurekaLAGO „Verein zur Erneuerung der Schifffahrt auf dem Bodensee“
Sportboote mit Verbrennermotoren sollen baldmöglichst nur noch maximal 15 Stundenkilometer schnell fahren dürfen statt bislang 40. Dies ist eine Kernforderung des Vereins Heureka Lago, um bis 2040 eine klimaneutrale Schifffahrt auf dem Bodensee zu erreichen.
Modellgemeinde Gaienhofen
SÖGK – Siedlungsökologisches Gesamtkonzept
Dorfgerechte Landstaße — Wohnungen für Einheimische —
Urlaub mit der Natur –Altlastensanierung — Renaturierung — Vernetzte Inseln
Schreiben des BUND zur Verhinderung der von der Gemeindeverwaltung beabsichtigten Verdolung des Erlenloh-Teiches